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Di Stella Cadente Zwergpudel Anfrage

So wachsen sie auf

Zehn Wochen, in denen fast alles entschieden wird.

Was ein Hund später aushält, wird in den ersten Lebenswochen angelegt. Diese Wochen kann man nicht nachholen — deshalb ist das der aufwendigste Teil der Arbeit und der Grund, warum es nur einen Wurf im Jahr gibt.

Woche für Woche

Was in welcher Woche passiert

  1. 1

    Woche 1–2

    Warm, dunkel, nah

    Augen und Ohren sind noch zu. Gewogen wird zweimal täglich und jedes Gramm aufgeschrieben. Sonst passiert absichtlich fast nichts — ausser sanften Berührungsreizen, ein paar Minuten am Tag.

  2. 2

    Woche 3–4

    Die Welt geht auf

    Sie sehen, sie hören, sie stolpern los. Jetzt kommen die ersten Untergründe: Teppich, Fliesen, Holz, Gitter, Wackelbrett. Und die ersten Geräusche — Staubsauger, Verkehr, Gewitter, leise beginnend.

  3. 3

    Woche 5–6

    Das Rudel übernimmt

    Jetzt bekommen die Welpen zu tun mit Piggy, Destiny und Reese. Ein erwachsener Hund, der nicht die Mutter ist, sagt sehr deutlich, wo Schluss ist — und genau das braucht ein Welpe, bevor er zum ersten Mal einem fremden Hund begegnet. Dazu kommen Besuch im Haus, Kinder und die erste kurze Autofahrt.

  4. 4

    Woche 7–8

    Alleinsein üben, Tierarzt, Chip

    Wir üben Minuten des Alleinseins, bevor es weh tut. Tierärztliche Untersuchung, Chip, erste Impfung, Entwurmung nach Plan. Und die Wesensbeobachtung, aus der sich ableiten lässt, welcher Welpe zu welchem Zuhause passt.

  5. 5

    Woche 10–12

    Der Abschied, gut vorbereitet

    Frühestens mit zehn Wochen zieht ein Welpe aus, oft erst mit zwölf. Geht er ins Ausland, bleibt er bis mindestens fünfzehn Wochen hier — vorher darf er die Grenze nicht überqueren und vorher will ich ihn auch nicht so weit fahren lassen.

Reisegepäck

Was mitkommt, wenn ein Welpe auszieht

Ein Welpe zieht bei uns nicht mit einer Tüte Futter aus. Er zieht mit allem aus, was er für die ersten Wochen braucht — und mit Papieren, die stimmen.

  • Ahnentafel der SKG/FCI
  • Impfausweis und EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip, registriert auf Sie
  • Tierärztlicher Untersuchungsbefund
  • Kaufvertrag mit Rücknahmeklausel
  • Halsband und Leine
  • Futter der gewohnten Sorte
  • Decke, die nach dem Wurf riecht
  • Meine Telefonnummer, ohne Ablaufdatum

Häufige Fragen

Was mich am häufigsten gefragt wird

Was kostet ein Welpe?

Den Preis bespreche ich am Telefon, nicht auf einer Website. Dazu gehört, was drinsteckt: Gesundheitsuntersuchungen, tierärztliche Betreuung, Impfungen, Chip, Papiere, Futter und zehn bis zwölf Wochen Arbeit rund um die Uhr. Rufen Sie an, dann sage ich es Ihnen.

Wie läuft das mit der Anzahlung?

Bei der Reservation wird die Hälfte fällig, der Rest bei der Abgabe. Reserviert wird erst, wenn die Welpen auf der Welt sind und wir uns gesehen haben — vorher nehme ich kein Geld.

Warum ausgerechnet Zwergpudel?

Weil sie lustig sind, ohne albern zu sein, und weil sie nicht gross sind. Nach vierzig Jahren mit Hunden, die einen Auftrag brauchen, war ein Hund, der einfach dabei sein will und dabei sehr genau mitdenkt, eine ziemliche Überraschung.

Haaren Zwergpudel wirklich nicht?

Sie verlieren kaum Haare — dafür wächst das Fell weiter wie Menschenhaar. Ein Pudel muss alle sechs bis acht Wochen zum Hundecoiffeur und dazwischen regelmässig gebürstet werden. Wer das nicht einplanen kann, ist mit einer anderen Rasse glücklicher. Das ist keine Frage des Geldes, sondern der Zeit.

Passt ein Zwergpudel zu Kindern?

Sehr gut, wenn die Kinder lernen, dass ein Hund kein Spielzeug ist. Meine Welpen wachsen mit Besuch und mit drei erwachsenen Hunden auf. Ich frage im Gespräch trotzdem genau nach — ein Zwergpudel wiegt fünf Kilo, und das ist schnell ein zerbrechliches Tier.

Wie lange dauert die Wartezeit?

Bei einem Wurf im Jahr kann das lange dauern. Wenn Sie dringend einen Hund brauchen, bin ich die falsche Adresse — und das sage ich lieber gleich, als Sie ein Jahr lang zu vertrösten.

Geben Sie auch ins Ausland ab?

Das kommt darauf an — auf das Land, auf den Weg und vor allem auf die Menschen. Ins Ausland zieht ein Welpe frühestens mit fünfzehn Wochen aus. Verschickt wird nie, und übergeben wird nicht an einer Raststätte.

Was, wenn es später nicht mehr geht?

Dann kommt der Hund zu mir zurück. Das steht im Kaufvertrag und gilt ohne Zeitlimit. Eine Rückerstattung des Kaufpreises gibt es dabei nicht — es geht um den Hund, nicht ums Geld.

Noch eine Frage offen?

Dann stellen Sie sie einfach.

Wir beantworten auch Fragen von Leuten, die am Ende keinen Welpen bei uns holen. Das gehört dazu.